Musik von uns
Musik ist, wie du sicherlich schon gehört hast, die universelle Weltsprache. Sie ist älter als jedes geschriebene Wort und obwohl jede Kultur auf diesem Planeten eine etwas andere Vorstellung davon hat, was Musik ist, bleibt sie trotzdem etwas, das jeder verstehen kann.
Ein bisschen wie Mathematik – nur dass es Spaß macht.
Musik ist intuitiv. Viele Menschen versuchen, Musik zu analysieren, zu sezieren und zu untersuchen, unter der zumindest fragwürdigen Annahme, dass sie irgendwie wissenschaftlich erklärt werden könnte, dass du, wenn du sie nur genug auseinanderpflückst, verstehen kannst, wie sie funktioniert und warum sie das tut, was sie tut. Diese Haltung hat mit dem ersten Auftauchen von Musikaufnahmen und dem nicht so sehr viel späteren Auftauchen von Leuten, die Geld damit machen wollten – Plattenfirmen – mehr und mehr an Bedeutung gewonnen.
Da es natürlich schwierig ist, irgendetwas zu verkaufen, das nicht kategorisiert werden kann, wird Musik analysiert und von so genannten Experten in verschiedene Schubladen sortiert. Jetzt gibt es plötzlich nicht mehr "Musik", sondern Rock, Pop, Klassik, Jazz, New-Age, Indie, Ska, House, Hip-Hop und Rap, um nur einige der häufigeren Kategorien zu nennen, obwohl garantiert auch in dem Moment, in dem ich dies hier schreibe, mindestens zehn merkwürdige Kunstworte dem universellen Pool von Musikrichtungsbezeichnungen hinzugefügt werden.
Wir wollen das nicht.
Wir machen Musik. Wir machen nicht nur Rock oder Pop, wir machen Musik. Uns ist eigentlich ziemlich egal, worum es sich bei dieser Musik wirklich handelt, weil wir uns nicht in eine dieser Schubladen stecken (lassen) wollen. Häufig ist es nämlich viel einfacher, in eine hinein als hinterher wieder heraus zu kommen. zero|five ist zero|five.
Wir schreiben Songs, wenn uns danach ist; im Bus, unter der Dusche, im Bett, während wir durch die Gegend fahren, oder während wir in dieses leere weiße Fenster starren und darauf warten, dass die Worte irgendwie durch Magie vor diesem blinkenden Cursor erscheinen. Uns ist egal, in welches Genre das Stück passt, wir schreiben es auf, bevor es wieder verschwindet und sehen, was daraus wird.
Wann immer wir gefragt werden, was für Musik wir machen, sagen wir: "Unsere Musik."
Aber vielleicht gefällt sie dir ja auch!
