Die Nacht ist warm und dunkel und der Weg ist lang und hart Ich bleibe nur kurz stehen, wisch' mir Fliegen aus dem Bart Die Kühe an der Straße legen Wert auf guten Teint vielleicht sehen sie mich ja gerade deshalb komisch an Chorus: Seh'n wir's mal realistisch Du bist nicht gut für mich Ich lieg' in deinen Armen Doch du hast kein Gesicht Das Licht einer Laterne scheint kiloschwer aufs Land Doch trotzdem nimmt die Dunkelheit bald wieder Überhand Der Schatten vor mir zuckt, aber er merkt nicht, dass er läuft Obwohl sich schon das Endorphin in meiner Blutbahn häuft Chorus: Seh'n wir's existentialistisch Ich bin nicht gut für mich Du liegst in seinen Armen Und lachst so bitterlich Die Dunkelheit ist still, selbst auf 'nem Friedhof ist mehr los Wenn ich bald endlich da bin, was mache ich dann bloß Die Stille wird zu Kühen, die dort dösen, wo sie sind In dieser einen Nacht sind wirklich alle Katzen blind Chorus: Seh'n wir's deterministisch Bei Chancen eins zu zehn War's klar, bevor es anfing Das wirst du doch versteh'n Ich finde dich und heb' dich auf, du wiegst fast gar nichts mehr Dann sehe ich dein Herz dort neben dir und es ist leer Ich bin der, der ich bin hat er gesagt als er verschwand Du bist die, die du bist, sag' ich und halte deine Hand Chorus (20.06.2005)