Stimmen schwirren herum und sie flüstern Aber du hörst gar nicht hin Ein Märchen aus alten Zeiten Kommt dir nicht aus dem Sinn Du schwebst umher und dir scheint es Als wär' plötzlich alles ganz still Und du hörst dein Herz ganz laut schlagen Du verstehst jetzt endlich, was es will Der Nebel vor deinen drei Augen Lichtet sich und du erkennst Dass dich deine Furcht wie die Hoffnung Langsam von innen verbrennt Sie steht neben dir an der Theke Sie sieht dich so traurig an Vielleicht hat sie ja auch verstanden Dass man nicht gewinnen kann Jetzt traust du dich, nimmst ihn zusammen Den Mut, über Jahre erbaut Und sprichst mit ihr über die Dinge Die du niemand zuvor anvertraut Um euch herum ist nur Schweigen Doch in euch brennt das Feuer der Nacht Dass so etwas heute gescheh'n kann Das hättest du niemals gedacht Du fühlst dich verstanden und sicher Bis sie zu dir sagt: "Ich muss geh'n" Du fragst sie noch nach ihrer Nummer Denn um dich ist es schon längst gescheh'n Doch sie lacht und schüttelt den Kopf nur So war es und so wird es sein Sie ist weg und all die Geräusche Sind zurück im Abendsonnenschein (13.05.2005)